Im Nachgang zur digitalen Runde trafen sich die GRÜNEN von beiden Seiten des Rheins auf der Insel Grafenwerth zu einem kurzen persönlichen Gedankenaustausch (vorn von rechts Ann-Kathrin Schrepfer, Derya Gür-Şeker und Stefani Jürries).

Nonnenwerth beschäftigt die GRÜNEN länder- und kreisübergreifend in Partei und Stadtratsfraktion

„Die von der Schule organisierte Lichterandacht hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie traurig die Situation gerade für die Schüler*innen ist“, bekennt Ann-Kathrin Schrepfer, Sprecherin der GRÜNEN im Kreis Neuwied. „Ich habe selbst Kinder, der Gedanke an ihre Gefühle, wenn sie, gerade in diesem sensiblen Alter, aus ihrer haltgebenden Klassengemeinschaft gerissen würden, macht mich sehr betroffen.“

Dr. Gür-Şeker vom Ortsverband Bad Honnef und dortige Landtagskandidatin erklärte auch als dreifache Mutter: „Es ist uns wichtig, den Schüler*innen und der Elternschaft unsere Anerkennung für die gewaltigen Bemühungen und ihr außerordentliches Engagement, für den Erhalt der Schule auszusprechen. Nonnenwerth steht für eine Lernkultur, die von Solidarität, Toleranz und Ermutigung zu kritischem Denken geprägt ist. Werte, die auch zur DNA GRÜNER Bildungspolitik gehören.“

In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die GRÜNEN Herrn Soliman auf, endlich an den Verhandlungstisch zurückzukehren und sich seiner großen Verantwortung für die Schulgemeinschaft bewusst zu werden. Denn die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten sind insbesondere durch das Privatschulgesetz Rheinland-Pfalz begrenzt, wie auch Pia Schellhammer, Bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion klarstellte. „Die GRÜNEN in Remagen haben alle Vermittlungsversuche durch den Kreis und die Stadt Remagen aufmerksam begleitet sowie die Resolution des Remagener Stadtrates unterstützt, die eine Änderung des Flächennutzungsplans ausschließt“, fasst Stefani Jürries, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat Remagen die bisherigen Bemühungen zusammen. „Die Insel kann laut den aktuellen Vorgaben des Flächennutzungsplans nur als Schule bzw. für kirchliche oder sportliche Zwecke genutzt werden.“ ergänzte der Remagener Bürgermeister Björn Ingendahl

Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass die Privatschule Nonnenwerth auch weiterhin Unterstützung durch die Kreisverwaltung beispielsweise beim Brandschutz bekommt. Außerdem werden sich die GRÜNEN gemeinsam beim Land Rheinland-Pfalz für eine intensive und aktive Beratung in Bezug auf einen möglichen Trägerwechsel engagieren. „Das Wohl der Kinder muss im Vordergrund stehen“, sind sich die GRÜNEN aus Remagen, Unkel und Bad Honnef mit Schellhammer und Ingendahl einig.

Gemeinsame Pressemitteilung von

Dr. Derya Gür-Şeker für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV Bad Honnef

Stefani Jürries für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Ahrweiler und OV Remagen

Ann-Kathrin Schrepfer für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Neuwied

Print Friendly, PDF & Email